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Experten bestätigen NEOS: Vorarlberg braucht zwei starke Spitäler 

Landesregierung darf Reform nicht länger verschleppen

Katharina Fuchs
Katharina Fuchs
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© NEOS

Vorarlbergs Gesundheitssystem steht unter massivem Druck: explodierende Kosten, Personalmangel und immer längere Wartezeiten. Während Expert:innen und Rechnungshof längst tiefgreifende Reformen fordern, fehlt der Landesregierung weiterhin der Mut für klare Entscheidungen. NEOS bringt deshalb heute einen Selbstständigen Antrag in den Landtag ein, der eine verbindliche Zielstruktur für die stationäre Gesundheitsversorgung bis 2040 fordert.

Ausgangspunkt ist eine klare Erkenntnis, die mittlerweile auch von unabhängigen Experten offen ausgesprochen wird: Für ein Land wie Vorarlberg braucht es langfristig nicht mehrere konkurrierende Spitalsstandorte, sondern zwei starke, spezialisierte Zentren nach dem Nord-Süd-Prinzip. „Mittlerweile sagen es sogar die Experten ganz offen: Vorarlberg kann sich dieses Nebeneinander an Spitalsstandorten auf Dauer nicht mehr leisten. Trotzdem schiebt die Landesregierung die Entscheidung weiter vor sich her. Das ist verantwortungslos – gegenüber den Patientinnen und Patienten und gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern“, betont NEOS-Gesundheitssprecherin Katharina Fuchs.

Auch der Rechnungshof fordert in seinem aktuellen Papier ‚Gesundheitssystem 2040‘ grundlegende Strukturreformen statt weiterer Einzelmaßnahmen. Leistungen müssten konzentriert und ineffiziente Doppelstrukturen überwunden werden. Genau diesen Weg fordert NEOS seit Langem. Für Fuchs ist klar: Die Realität hole das System längst ein. Das Defizit der Krankenhäuser steigt massiv, gleichzeitig warten Patientinnen und Patienten monatelang auf planbare Operationen.

„Die Landesregierung verkauft seit Jahren kleine Verschiebungen zwischen Standorten als Reform. Aber das reicht nicht mehr! Wer notwendige Entscheidungen immer weiter hinausschiebt, macht das System nicht besser, sondern jedes Jahr teurer und schlechter.“ NEOS fordert deshalb, dass die Landesregierung bis spätestens Ende 2027 eine verbindliche Zielstruktur für die stationäre Gesundheitsversorgung vorlegt und endlich eine ehrliche Diskussion über die künftige Spitalslandschaft führt.

„Die Leidtragenden dieser politischen Mutlosigkeit sind am Ende die Patientinnen und Patienten. Wer Reformen weiter verschleppt, produziert längere Wartezeiten, höhere Kosten und mehr Druck auf das Personal“, so Katharina Fuchs abschließend.

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