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NEOS zu Absage Amazon: Weiterentwicklung „Dornbirn Nord“ ist Chance für Industriestandort Vorarlberg

Entwicklungsjuwel für Vorarlberger Industriestandort jetzt in Verbindung von Umwelt und Wirtschaft umsetzen.

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„Die Landesregierung ist beim Thema Raumplanung und Standortentwicklung vielmehr Passagier als Kapitän. Mit der Absage des Projekts Amazon gibt es eine Chance proaktiv das Entwicklungsjuwel Betriebsgebiet Dornbirn-Nord neu zu denken und umzusetzen. Denn die Diskussion um ein ‚dafür oder dagegen‘ beim Thema Amazon-Ansiedelung müsste gar nicht erst geführt werden, wenn die Landesregierung schon vor Jahren die Weichen für ein funktionierendes Industriegebiet bzw. einen gut ausgebauten Güterbahnhof gestellt hätte“, so NEOS Wirtschafts- und Verkehrssprecher Garry Thür. Eine wesentliche Diskussion rund um die Amazonansiedelung war die verkehrliche Wirkung. Der Effekt auf den Verkehr und damit auch auf die Umwelt bleibt aber ein wesentliches Thema für die Entwicklung des Betriebsgebietes. Die Vorkehrungen für zusätzliches Verkehrsaufkommen hätten die Verantwortlichen schon vor Jahren treffen müssen und können nun nachgeholt werden.

Der NEOS Landtagsabgeordnete fordert die Vorbereitung einer zukunftsfähigen verkehrlichen Anbindung des Betriebsgebietes. „Das wäre eine enorme Chance für den Standort und den gesamten Wirtschaftsraum. Das Betriebsgebiet Dornbirn Nord könnte ein echtes Leuchtturmprojekt werden, wenn man ganzheitlich und vorausschauend plant“, so Thür. „Dass das Gebiet Dornbirn Nord über keinen Bahnanschluss verfügt, zeigt wie sehr man die Nutzungsplanung in den vergangenen Jahren verschlafen hat. Es braucht eine bodenpolitische Strategie für Vorarlberg – gemeindeübergreifend mit nachhaltiger verkehrlicher Infrastruktur“, so Thür. „Egal in welchem Bereich: Potentiale bleiben in Vorarlberg zu oft ungenutzt. Es gilt nun einen Plan für einen Bahnanschluss für das Betriebsgebiet Dornbirn Nord zu entwickeln und die Genehmigungen vorzubereiten. Eine Möglichkeit wäre auch eine innovative logistische Anbindung an den Güterbahnhof Wolfurt – auch diese Variante gilt es zu prüfen“, so Thür abschließend. 

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