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Mobilitätspolitik: „Ambitionslosigkeit kostet uns Verlust von Lebensqualität!“

„Wo stehen wir in der Umsetzung des Mobilitätskonzepts? Wir brauchen ein neues Denken bei der Planung und Umsetzung von Mobilitätslösungen. Veraltete Infrastruktur, mangelhafte Kapazitäten auf Schiene wie Straße und unflexible Logistik lenken das Mobilitätsverhalten in die falsche Richtung. Darunter leiden die Lebensqualität und die Attraktivität des Vorarlberger Wirtschafts- und Tourismusstandortes“, sagt NEOS-Verkehrssprecher Garry Thür.

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NEOS sehen Aufholpotential beim Verkehrsmanagement und wollen die Planung von Mobilitätslösungen in das digitale Zeitalter bringen. Dazu ist es notwendig, dass die Menschen in Vorarlberg wissen, wo wir genau stehen, um sie bei der Verkehrsplanung mitnehmen zu können. „2018 wurde der letzte Verkehrsbericht veröffentlicht. Seitdem gibt es keine Transparenz über allfällige Fortschritte. Es ist derzeit unklar, wie sich die Infrastruktur und das Verkehrsmanagement in den letzten Jahren entwickelt haben“, kritisiert Thür. NEOS wollen in einer Anfrage von Landesrat Marco Tittler wissen, wie es um den Umsetzungsstand der unterschiedlichen Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen steht.

Der erste Verkehrsbericht 2018 zeigte vor allem die Schwachstellen in Vorarlbergs Mobilitätspolitik auf: Weder die gesetzten Klimaziele noch die Verlagerungsziele im Güterverkehr wurden erreicht. Eine Vermeidung bzw. Verringerung des Individualverkehrs wurde gar nicht erst angestrebt. Neue Möglichkeiten durch Digitalisierung und Vereinfachungen im Nahverkehr wurden gar nicht erst aufgegriffen. „Mit dieser Ambitionslosigkeit befinden wir uns auch in zehn, zwanzig Jahren noch auf demselben Niveau wie heute. Angesichts der Belastung, die der Verkehr für die Menschen und das Klima darstellt, müssen wir einen Gang zulegen“, so Thür abschließend.  

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