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Viel Show, wenig Wirkung? NEOS prüfen das Wohnpaket

NEOS Lackner zum Wohnpaket der Landesregierung: „Die Landesregierung hat vor zwei Jahren ein Wohnpaket geschnürt und einen Pressekonferenz-Marathon hingelegt – jetzt wollen wir NEOS wissen, ob der Inhalt hält, was das Etikett versprach.“

Fabienne Lackner
Fabienne Lackner
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© NEOS

Zwei Jahre nach der Präsentation des sogenannten Wohnpakets des Landes Vorarlberg wollen die NEOS wissen, was von den damals groß angekündigten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt wurde. Mit einer umfassenden Anfrage an Wohnbaulandesrat Tittler fordern sie Antworten. „Vor zwei Jahren wurde das Wohnpaket als großer Schritt zu mehr leistbarem Wohnen präsentiert – mit Projekten wie Wohnen 550, der Stärkung des Bodenfonds oder der Forcierung von Sanierungen. Heute sehen wir: Die Wohnkosten steigen weiter, und viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie sich das Leben und die Miete leisten sollen“, sagt NEOS-Wohnsprecherin Fabienne Lackner. Für Lackner ist klar: „Das Land hat vor zwei Jahren ein Wohnpaket geschnürt, es gab mehrere Pressekonferenzen und nun steht die Frage im Raum, ob der Inhalt hält, was das Etikett versprach. Eines ist klar: Wir alle müssen wieder die Perspektive geben, dass man sich aus eigener Kraft etwas aufbauen kann. Der Mietkauf ist eine der Lösungen, um Eigentum für mehr Menschen erreichbar zu machen.“

Die NEOS fordern daher einen „Mietkauf-Turbo".

Gleichzeitig wollen sie wissen, wie weit die Umsetzung des Projekts Wohnen 550 tatsächlich ist, in wie vielen Gemeinden bereits konkrete Wohnanlagen geplant oder realisiert sind und wann mit den ersten Fertigstellungen zu rechnen ist. Auch interessiert die Pinken, wie sich die Sanierungen entwickeln, und warum sich viele Gemeinden bislang zurückhaltend in Sachen Wohnen 550 zeigen und wie die Landesregierung darauf reagieren will.

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