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Gewalt gegen Frauen beginnt nicht erst mit der Tat – Prävention muss viel früher ansetzen.

CHATGPT Image Orange The World

© NEOS/KI

Zum Start der UN-Kampagne Orange the World fordert NEOS-Klubobfrau Claudia Gamon mehr Konsequenz im Gewaltschutz und einen starken Fokus auf Prävention. „Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema, sondern ein strukturelles Problem – auch in Vorarlberg. Wir müssen viel früher ansetzen, wenn wir Gewalt wirklich verhindern wollen“, betont Gamon. Es brauche eine systematische Stärkung von Aufklärung und Sensibilisierung, besonders bei jungen Menschen. „Geschlechterklischees entstehen früh. Deshalb müssen wir bereits in der Elementarpädagogik vermitteln, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Nur wenn wir Rollenbilder aufbrechen, können wir Gewalt langfristig verhindern“, so Gamon.

Ein zentraler Baustein sei auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. „Die Freiheit der Frau beginnt in der eigenen Geldbörse. Finanzbildung stärkt Frauen nachhaltig – und verhindert, dass sie aus finanzieller Abhängigkeit in gewaltsamen Beziehungen bleiben müssen“, sagt Gamon. Gamon abschließend: „Gewaltschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir alle tragen Verantwortung – Politik, Bildung, Institutionen und jeder Einzelne von uns. Wenn wir Prävention ernst nehmen, können wir Frauen in Vorarlberg und darüber hinaus besser schützen.“

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