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Loacker: „Zukunft kostet – aber Schulden kosten mehr.“

Kiano Loacker
Kiano Loacker
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© Loacker

Vorarlberg wird laut aktueller Berichterstattung in den Jahren 2025 und 2026 erneut hunderte Euro neue Schulden pro Kopf aufnehmen. Für die JUNOS Vorarlberg ist klar: Diese Entwicklung trifft vor allem die junge Generation – und sie ist vermeidbar. „Wir jungen Menschen sollen morgen die Schulden von heute bezahlen, aber unsere Anliegen werden in der Budgetpolitik kaum ernst genommen“, kritisiert Kiano Loacker, Landesvorsitzender der Jungen liberalen NEOS Vorarlberg. „Die Landesregierung fährt Rekordeinnahmen ein – und schafft es trotzdem nicht, ein stabiles Budget vorzulegen. Das ist kein Schicksal, das ist mangelnde Prioritätensetzung.“ Vorallem zeigen sich die JUNOS besonders irritiert darüber, wie die Situation von der Landesregierung dargestellt wird.

„Uns wird erzählt, dass Millionen neue Schulden, eine Trendwende im Budget sein sollen. Am Ende bleiben 1.060 Euro Schulden pro Kopf in nur zwei Jahren. Für Studierende, Berufseinsteiger und junge Familien bedeutet das: weniger Spielraum, weniger Zukunft, mehr Belastungen“, so Loacker. Aus Sicht der Jungen NEOS fehlt es vor allem an Mut, die strukturellen Probleme anzupacken. „Alle wissen, wo im System Effizienz fehlt – aber die Landesregierung setzt einfach nichts um“, sagt Loacker. „Statt Reformen gibt es Ausreden, statt Prioritäten gibt es Schönfärberei. Das ist eine Politik, die auf Zeit spielt – und die Rechnung wandert direkt an die nächste Generation.“

Die JUNOS fordern daher einen ehrlichen Kurswechsel in Vorarlbergs Budgetpolitik: „Wir brauchen Transparenz, klare Prioritäten und ein Ende der bequemen Ausrede, dass ‚eh alles passt‘. Wenn wir jungen Menschen Verantwortung übernehmen sollen, dann erwarten wir sie auch von der aktuellen Landesregierung. Zukunft entsteht nicht durch PR-Botschaften, sondern durch echte Reformen.“

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