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NEOS zu Betreuungskürzungen: „Landesregierung agiert stümperhaft“

Fabienne Lackner
Fabienne Lackner
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NEOS Lackner zur Kürzung beim Betreuungspool Vorarlberg: "Die Kommunikation der Landesregierung ist nur mehr stümperhaft!"
„Grundsätzlich unterstützen wir das Ziel von Landesrätin Rüscher, dass Fördergelder ohne Umwege möglichst direkt bei den Betroffenen ankommen“, erklärt NEOS-Sozialsprecherin Fabienne Lackner zu den gestern Abend veröffentlichten Kürzungsplänen. „Doch leider ist exakt das eingetreten, was wir NEOS bereits in der letzten Landtagssitzung vorhergesagt haben: es wird scheibchenweise gekürzt – alle paar Tage ein neuer Schritt, völlig ohne Gesamtstrategie, ohne klare Zielsetzung und ohne nachvollziehbaren Kommunikationsplan. Das entspricht schlicht nicht einem Strukturprozess, sondern ist völlig planloser Aktionismus. Wenn zentrale Kommunikation über die Facebookseite von Landesrätin Rüscher läuft und betroffene Institutionen dort von neuer Mehrarbeit erfahren, wirkt dieses Vorgehen zunehmend stümperhaft. Hat die Landesregierung – allen voran Landesrätin Rüscher – eigentlich nicht erkannt, wie sehr man so das Vertrauen der Vorarlberger:innen verspielt, wenn es um die bevorstehenden Sparmaßnahmen geht?“

 

Wie geht es für die Betroffenen weiter?
"Das System der 24-Stunden Betreuung ist komplex, mühsam und hoch bürokratisch. Die Betroffenen können jede Hilfe - unabhängig der Einrichtung - gut gebrauchen. Wie gedenkt die Frau Landesrätin jetzt weiterzumachen? Wann haben die Betroffenen davon erfahren? Die Case- und Care-Manager:innen in den Kommunen sind nun dafür zuständig, wie man gestern über einen Facebook-Kommentar von Landesrätin Rüscher erfahren hat. Wie wird von der Landesregierung verhindert, dass es zu keinen Betreuungslücken kommt und die Betroffenen Ansprechpersonen haben? Diese Fragen hätte die Landesregierung und Landesrätin Rüscher beantworten müssen, bevor ich einen Verband mit knapp 1000 zu betreuenden Personen zur Auflösung zwinge," richtet NEOS Sozialsprecherin Fabienne Lackner konkrete Fragen an Landesrätin Rüscher.

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