Zum Inhalt springen

NEOS zu Betreuungskürzungen: „Landesregierung agiert stümperhaft“

Fabienne Lackner
Fabienne Lackner
Fabienne-Lackner-GVW-34-6000x3373

NEOS Lackner zur Kürzung beim Betreuungspool Vorarlberg: "Die Kommunikation der Landesregierung ist nur mehr stümperhaft!"
„Grundsätzlich unterstützen wir das Ziel von Landesrätin Rüscher, dass Fördergelder ohne Umwege möglichst direkt bei den Betroffenen ankommen“, erklärt NEOS-Sozialsprecherin Fabienne Lackner zu den gestern Abend veröffentlichten Kürzungsplänen. „Doch leider ist exakt das eingetreten, was wir NEOS bereits in der letzten Landtagssitzung vorhergesagt haben: es wird scheibchenweise gekürzt – alle paar Tage ein neuer Schritt, völlig ohne Gesamtstrategie, ohne klare Zielsetzung und ohne nachvollziehbaren Kommunikationsplan. Das entspricht schlicht nicht einem Strukturprozess, sondern ist völlig planloser Aktionismus. Wenn zentrale Kommunikation über die Facebookseite von Landesrätin Rüscher läuft und betroffene Institutionen dort von neuer Mehrarbeit erfahren, wirkt dieses Vorgehen zunehmend stümperhaft. Hat die Landesregierung – allen voran Landesrätin Rüscher – eigentlich nicht erkannt, wie sehr man so das Vertrauen der Vorarlberger:innen verspielt, wenn es um die bevorstehenden Sparmaßnahmen geht?“

 

Wie geht es für die Betroffenen weiter?
"Das System der 24-Stunden Betreuung ist komplex, mühsam und hoch bürokratisch. Die Betroffenen können jede Hilfe - unabhängig der Einrichtung - gut gebrauchen. Wie gedenkt die Frau Landesrätin jetzt weiterzumachen? Wann haben die Betroffenen davon erfahren? Die Case- und Care-Manager:innen in den Kommunen sind nun dafür zuständig, wie man gestern über einen Facebook-Kommentar von Landesrätin Rüscher erfahren hat. Wie wird von der Landesregierung verhindert, dass es zu keinen Betreuungslücken kommt und die Betroffenen Ansprechpersonen haben? Diese Fragen hätte die Landesregierung und Landesrätin Rüscher beantworten müssen, bevor ich einen Verband mit knapp 1000 zu betreuenden Personen zur Auflösung zwinge," richtet NEOS Sozialsprecherin Fabienne Lackner konkrete Fragen an Landesrätin Rüscher.

Weitere interessante Artikel

_DSC0263.jpg
30.03.2026

NEOS Gamon: „Die Landesregierung spart bei den Kindern – und verkauft dabei Gemeinden ihr eigenes Geld als Hilfe“

Mehr dazu
Foto Fabienne Lackner-782x440
27.03.2026Wohnen

WIFO-Wohnstudie: Mutlose Wohnpolitik und Ankündigungsmodus endlich beenden 

Mehr dazu
_DSC9412.jpg
27.03.2026

NEOS Bildungssprecherin Fuchs: „Größte Bildungsreform seit Bruno Kreisky – Schulen werden endlich ins 21. Jahrhundert geholt!“ 

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!