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Lehrergewerkschaft blockiert dringend nötige Reformen

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© NEOS

Klubobfrau Claudia Gamon zur aktuellen Diskussion rund um den geplanten Umbau des Bildungssystems und den Lehrplänen: "Es ist bezeichnend, dass ein Bildungsminister, der nach Jahrzehnten erstmals wieder ernsthafte Reformen im österreichischen Bildungswesen anstößt, umgehend auf reflexartige Ablehnung seitens der Lehrergewerkschaft stößt. Wenn das zentrale Argument der Lehrervertretungen offenbar bei einem pauschalen „nicht mit uns“ stehen bleibt, braucht sich niemand – weder in Österreich noch in Vorarlberg – über den chronischen Reformstau im Bildungsbereich zu wundern.

Fakt ist: Latein wird weiterhin unterrichtet, es wird nichts gestrichen. Ab 2026 werden lediglich inhaltliche Schwerpunkte neu gesetzt – und das aus gutem Grund. Das Klassenzimmer hat sich seit den 1960er-Jahren kaum weiterentwickelt, während sich die Welt, in der unsere Kinder leben und arbeiten werden, grundlegend verändert hat. Auch das kleine Latinum bleibt mit dem vorgesehenen Stundenumfang weiterhin möglich.

Wer selbst notwendige Anpassungen an eine moderne Bildungsrealität kategorisch blockiert, darf sich nicht als Hüter der Bildungsqualität inszenieren. Es wäre höchste Zeit, dass die Lehrergewerkschaft im 21. Jahrhundert ankommt und konstruktiv an Verbesserungen mitarbeitet, anstatt jede Reform reflexhaft aus ideologischer Abwehrhaltung zu torpedieren.“

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