Zum Inhalt springen

NEOS-Anfrage: Trotz Einsparankündigungen neue Führungsebenen im Landesdienst

_DSC0387.jpg

© NEOS

„Was Landeshauptmann Wallner immer als große Einsparungen in der Personalpolitik verkauft, ist in Wahrheit eine Mogelpackung“, kritisiert NEOS-Klubobfrau Claudia Gamon. Während öffentlich von Einsparungen gesprochen wird, zeigt die Realität im Landesdienst ein ganz anderes Bild: Die Verwaltung wird nicht kleiner, sondern kopflos umgebaut und erweitert, wo es nicht notwendig ist.

Zwar sollen 300 Stellen durch Pensionierungen und Nicht-Nachbesetzungen wegfallen, gleichzeitig werden Funktionen aufgewertet und neue Führungsebenen geschaffen. „Knapp sieben eingesparten Vollzeitäquivalenten stehen 14 neue Führungspositionen gegenüber. Das ist kein Sparen im System – das ist Etikettenschwindel", so Gamon.

Statt einer klaren Strategie gibt es ein teures Verschiebebahnhof-System: Abteilungen werden geschaffen und wieder aufgelöst, Personal wandert beliebig hin und her, neue Büros entstehen – inklusive doppelter Leitungsfunktionen. „Wallner schiebt Personen hin und her, aber löst damit kein einziges strukturelles Problem. Die mehrere Jahrzehnte alten Systeme funktionieren seit Jahren nicht mehr. Das Herumschieben von Personal wird das auch nicht lösen. Wenn Wallner nicht endlich bereit ist tiefgreifende Reformen auch dort durchzusetzen, wo es unbequem ist, wird sich nichts ändern. Es bleibt teuer und ineffizient“, hält Gamon fest. Mit einer Anfrage an den Landeshauptmann wollen NEOS nun offenlegen, wie es um die Personalpolitik und die Absichten der Landesregierung bei der Verwaltung zu sparen, tatsächlich steht. 

Weitere interessante Artikel

 DSC5263-4142x2329
23.04.2026

Leerstandsabgabe: NEOS Lackner spricht von „Rohrkrepierer statt Lösung“

Mehr dazu
 DSC5074-3273x1840
23.04.2026

NEOS Lackner zu TBC-Fällen in Dornbirn: „Gantner’sche Sonntagsreden werden das Problem nicht lösen!“ 

Mehr dazu
NEOS-Gesundheitsumfrage-39.jpg
22.04.2026Gesundheit

Wo tuat's weh? 706 Stimmen, ein klares Urteil: Das Vorarlberger Gesundheitssystem ist am Limit

Mehr dazu

Melde dich für unseren Newsletter an!