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Lackner: Feldkircher:innen haben ein Recht auf vollständige Offenheit bei Beratungs- und Budgetkosten
Im Sommer hat die Stadt Feldkirch einen Konsolidierungsprozess gestartet. „Wir haben diesen Schritt ausdrücklich begrüßt und auch klar eingefordert. Reformen sind notwendig, damit Feldkirch langfristig handlungsfähig bleibt“, so NEOS-Landtagsabgeordnete und Stadträtin Fabienne Lackner.
Der Schuldenstand der Stadt Feldkirch ist in den letzten Jahren explodiert und liegt mittlerweile bei über 120 Millionen Euro. „Auch das Budget 2026 ist ein Schuldenbudget. Besonders besorgniserregend ist, dass weitere Kreditaufnahmen notwendig sein werden, um überhaupt die laufenden Ausgaben, etwa für Löhne, finanzieren zu können. Genau aus diesem Grund haben wir das Budget im Dezember abgelehnt“, erklären die NEOS.
Im aktuellen VN-Interview schildert ÖVP-Bürgermeister Manfred Rädler die Pläne zur Neuordnung der Stadtverwaltung im Zuge der Budgetkonsolidierung. Verwundert zeigen sich die NEOS Feldkirch dabei insbesondere über den Umgang mit Kosten und Zahlen für externe Beratungsleistungen.
Für Lackner ist klar: Wer von Konsolidierung spricht, muss vollständige Offenheit gegenüber der Bevölkerung leben. Es geht nicht um eine private Haushaltskasse, sondern um das Geld der Bürgerinnen und Bürger. Transparente und umfassende Kommunikation schafft Vertrauen. Fehlende Transparenz hingegen untergräbt dieses Vertrauen, verstärkt Unsicherheit und gefährdet die Akzeptanz selbst sachlich notwendiger Maßnahmen. Wir sehen keinen nachvollziehbaren Grund, warum Beratungskosten nicht vollständig veröffentlicht werden. Beratung ist legitim – Intransparenz nicht.
Vor diesem Hintergrund kündigen die NEOS Feldkirch eine Transparenzinitiative gemeinsam mit anderen Fraktionen an. „Alle im Rahmen der Budgetkonsolidierung geplanten Maßnahmen und Einsparungen sollen für die Bevölkerung verständlich, umfassend und transparent dargestellt werden. Zudem sollen sämtliche im Zusammenhang mit der Budgetkonsolidierung anfallenden externen Beratungskosten ebenfalls veröffentlicht werden. Nicht nur der Stadtrat soll diese Informationen erhalten. Auch die Feldkircher:innen haben ein Recht darauf zu wissen, wie es um die Stadt wirklich steht.“

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