
NEOS Gamon: „Die Landesregierung spart bei den Kindern – und verkauft dabei Gemeinden ihr eigenes Geld als Hilfe“
Social-Media Altersgrenze und Lehrplanreform kommen – den Schulen werden endlich die Flügel gehoben!

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„Mit der Altersgrenze von 14 Jahren für soziale Netzwerke setzen wir eine klare Schutzmaßnahme für Kinder und Jugendliche in einer digitalen Welt, in der sie viel zu oft mit Cybermobbing, Hassrede und verstörenden Gewaltinhalten konfrontiert sind. Gleichzeitig wird mit dem neuen Pflichtfach ‚Medien und Demokratie‘, der stärkeren Verankerung von Künstlicher Intelligenz im Informatikunterricht und mehr schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten der Unterricht endlich an jene Welt an angepasst, in der Jugendliche heute aufwachsen, und bereiten Schülerinnen und Schüler gezielt und besser auf das Leben vor,“ freut sich NEOS-Bildungssprecherin Katharina Fuchs sehr über die heute von Bildungsminister Christoph Wiederkehr verkündeten Pläne.
Das neue Fach „Medien und Demokratie“ und die stärkere Verankerung von Künstlicher Intelligenz im Informatikunterricht seien ein wichtiger Schritt, um die Schulen ins 21. Jahrhundert zu holen. „Wir müssen junge Menschen ermächtigen, Informationen einordnen, kritisch denken und demokratische Prozesse verstehen zu können – genau hier setzen wir an. In einer Welt, die zunehmend von Algorithmen, Künstlicher Intelligenz und Fake News geprägt ist, reicht es nicht mehr, Technologien nur zu nutzen. Schülerinnen und Schüler müssen auch verstehen, wie diese Systeme funktionieren, wo ihre Chancen liegen und welche Risiken sie mit sich bringen. Genau dieses Verständnis ist entscheidend, um sich selbstbestimmt und kritisch in einer digitalen Gesellschaft bewegen zu können.“
Dabei sei es wichtig, Kinder und Jugendliche nicht einfach von der digitalen Welt abzukapseln, sagt Fuchs. „Wir NEOS haben immer klar gesagt, dass eine Altersgrenze für Social Media nur dann sinnvoll ist, wenn wir Kindern und Jugendlichen gleichzeitig mehr Medienkompetenz beibringen. Zur konkreten technischen Umsetzung der Altersgrenze würden nun gemeinsam mit Expertinnen und Experten Lösungen erarbeitet, so die Vorarlberger Bildungssprecherin, die betont: „Langfristig braucht es jedenfalls eine gemeinsame europäische Lösung und ein EU-weites Mindestalter für Social-Media-Plattformen, weil digitale Regeln dort am wirksamsten sind, wo sie grenzüberschreitend und einheitlich gelten."