NEOS Lackner zu TBC-Fällen in Dornbirn: „Gantner’sche Sonntagsreden werden das Problem nicht lösen!“

„Die Zeit der Scheindebatten und der Schönrederei ist vorbei!“ mit deutlichen Worten reagieren die NEOS auf die aktuelle Entwicklung rund um die Tuberkulose (TBC) in Vorarlberg. „TBC ist eine enorme wirtschaftliche und emotionale Belastung für die Vorarlberger Landwirtschaft. Wenn dieses Problem nicht endlich in den Griff bekommen wird, müssen wir nicht mehr von Regionalität in Sonntagsreden sprechen – dann kann man einpacken“, heißt es von NEOS-Seite.
Die NEOS sehen dringenden Handlungsbedarf und fordern vom zuständigen ÖVP-Landesrat volle Transparenz über die aktuelle Lage sowie eine umfassende, faktenbasierte Strategie zur Bekämpfung der TBC. Dabei müsse insbesondere auch die Rolle der Wildtierfütterung kritisch überprüft werden. „Es braucht eine ehrliche Analyse aller Einflussfaktoren – ohne politische Scheuklappen und ohne Tabus. „Mir fehlt beim zuständigen Landesrat jedes ernsthafte Engagement in dieser Debatte. Während beim Thema Wolf mit großem medialem Aufwand und viel Emotion agiert wird, bleibt die notwendige Konsequenz bei der TBC-Problematik aus“, so NEOS-Landwirtschaftssprecherin Fabienne Lackner. „Würde der Landesrat nur halb so viel Energie – und ja, auch denselben politischen Druck – bei der Bekämpfung der TBC einsetzen wie bei anderen Themen, wäre man heute wohl schon deutlich weiter. Stattdessen erleben wir Beschwichtigung und fehlende Prioritätensetzung“, betonen die NEOS.
Für die Zukunft sei entscheidend, dass Maßnahmen wissenschaftlich fundiert, zielgerichtet und nachvollziehbar kommuniziert werden. Nur so könne das Vertrauen der betroffenen Betriebe gestärkt und die regionale Landwirtschaft nachhaltig abgesichert werden. „Es braucht jetzt klare Entscheidungen statt weiterer Verzögerung. Die Betriebe erwarten sich zu Recht Lösungen – und keine Ausreden.“
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