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Gamon zu Gräve-Kündigung: „Am Ende zahlt das Theater den Preis für politisches Missmanagement“

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© NEOS

„Was rund um das Vorarlberger Landestheater passiert, ist kein normaler Leitungswechsel mehr, sondern das Ergebnis von politischem Missmanagement“, reagiert NEOS-Kultursprecherin und Klubobfrau Claudia Gamon auf die Kündigung von Landestheater-Intendantin Stephanie Gräve.

„Seit Monaten eskaliert ein Konflikt zwischen Land, KUGES und Intendanz öffentlich – mit massiven Folgen für das Theater. Statt rechtzeitig für Klarheit, Führung und eine geordnete Übergabe zu sorgen, hat Kulturreferentin Barbara Schöbi-Fink zugesehen, wie sich die Situation Schritt für Schritt verschärft. Zurück bleiben ein beschädigter Kulturstandort, verunsicherte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Lösung, die teuer wird. Besonders kritisch sieht Gamon die finanziellen Folgen der Freistellung: „Wenn eine freigestellte Intendantin weiterbezahlt wird und zusätzlich eine operative beziehungsweise interimistische Leitung finanziert werden muss, dann spricht man nicht über eine Kleinigkeit. Das sind Mittel, die am Ende dem Theater fehlen – für Programm, Personal und künstlerische Arbeit. Genau deshalb braucht es jetzt volle Transparenz über die Kosten dieser Entscheidung.“

Gamon fordert eine klare Aufarbeitung der Vorgänge: „Die Landesrätin kann sich hier nicht hinter der KUGES verstecken. Sie trägt als zuständige Kulturreferentin politische Verantwortung. Jetzt braucht es Antworten: Wer hat wann welche Entscheidungen getroffen? Welche Kosten entstehen durch Freistellung, Kündigung und interimistische Leitung? Und wie wird verhindert, dass das Landestheater weiter Schaden nimmt? Das Vorarlberger Landestheater braucht Ruhe, Verlässlichkeit und eine Perspektive – keine öffentlich ausgetragene Machtprobe auf Kosten der Kultur“, so Gamon abschließend.

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