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Claudia Gamon: „Der Hitzesommer 2026 muss Konsequenzen haben“ – Klimaexperten kommen in den Landtag

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NEOS-Klubobfrau und Ausschussobfrau Claudia Gamon lädt nach dem Rekordsommer 2026 zu einem Schwerpunkt-Ausschuss zu Klimawandel und Klimaanpassung.

Der Sommer 2026 war der heißeste Sommer der österreichischen Messgeschichte. In Feldkirch wurden 44 Hitzetage registriert – 17 mehr als beim bisherigen Stationsrekord. Gleichzeitig fiel österreichweit rund ein Drittel weniger Niederschlag als üblich. Für NEOS-Klubobfrau und Obfrau des Umwelt- und Klimaschutzausschusses Claudia Gamon ist dieser Sommer Anlass, die Folgen für Vorarlberg und den Stand der Klimawandelanpassung umfassend im Landtag zu behandeln. „Nach diesem Sommer wollen wir genau hinschauen: Wo ist Vorarlberg bereits gut vorbereitet, wo gibt es Lücken und welche konkreten Maßnahmen sind als Nächstes vorgesehen? Hitze, Trockenheit und Wasserknappheit betreffen längst nicht mehr nur einzelne Politikbereiche. Deshalb wollen wir die unterschiedlichen Perspektiven an einen Tisch holen und gemeinsam eine fundierte Bestandsaufnahme machen.“

Drei Expertenperspektiven für den Klimaausschuss 
Im Schwerpunkt-Ausschuss werden deshalb mehrere Fachleute als Auskunftspersonen eingeladen: Naturschutzanwältin Katharina Lins, Simon Tschannett, Geschäftsführer der Weatherpark GmbH und Michael Meusburger, Landesleiter Vorarlberg der Österreichischen Hagelversicherung. Gamon sieht gerade in dieser fachlichen Breite den Mehrwert des Ausschusses: „Wir wollen nicht nur über einzelne Hitzetage sprechen, sondern darüber, was die Veränderungen ganz konkret und langfristig für Vorarlberg bedeuten: für unsere Wasserversorgung, die Landwirtschaft, unsere Alpen, den Bodensee und die Natur. Mit den Auskunftspersonen holen wir Fachwissen aus genau jenen Bereichen in den Landtag, die die Folgen unmittelbar beobachten und beurteilen können.“

Von der Strategie zur konkreten Umsetzung 
Im Mittelpunkt soll nun stehen, welche Maßnahmen seitens des Landes bereits umgesetzt wurden, welche nächsten Schritte geplant sind und welche Prioritäten und Zeitpläne dafür vorgesehen sind. Der außergewöhnliche Sommer liefert dafür eine aktuelle Datengrundlage: Neben den Temperaturrekorden zählt der Sommer 2026 laut GeoSphere Austria auch zu den fünf niederschlagsärmsten seit Messbeginn 1858. „Eine Klimawandelanpassungsstrategie muss sich daran messen lassen, wie sie in der Praxis wirkt. Der Ausschuss soll deshalb eine sachliche Grundlage dafür schaffen, welche Maßnahmen funktionieren, wo Handlungsbedarf besteht und welche nächsten Schritte das Land plant.“, so Gamon.

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