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NEOS Lackner: Landtag bündelt Kräfte gegen Mobbing - jetzt zählt die Umsetzung!

Fabienne Lackner
Fabienne Lackner
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© NEOS

NEOS-Antrag findet nach intensiven Gesprächen mit ÖVP und FPÖ einstimmige Zustimmung aller Fraktionen / Daten bündeln, Hilfsangebote niederschwelliger gestalten, Maßnahmen laufend evaluieren, Angebote für Betroffene sichtbar machen und Hürden abbauen 

Mobbing belastet viele Kinder und Jugendliche in Vorarlberg – oft still und unbemerkt. Wer Hilfe sucht, soll sie schnell und ohne Hürden finden. Mit ihrem Antrag „Einfach melden, wirksam schützen" haben NEOS im Landtag genau hier angesetzt – und nach intensiven Gesprächen einen gemeinsam getragenen Beschluss erwirkt, den auch die Regierungsparteien mittragen. 

Drei konkrete Schritte soll die Landesregierung umsetzen: 

Daten bündeln: Was wir über Mobbing in Vorarlberg bereits wissen, soll gemeinsam mit Bildungsdirektion und Fachstellen ausgewertet und in einem Bericht zusammengeführt auch den Abgeordneten zur Verfügung gestellt werden. 

Hilfe sichtbar machen und niederschwellig gestalten: Beratungs- und Unterstützungsangebote – von der Koordinationsstelle Mobbing über die Kinder- und Jugendanwaltschaft bis zur Schulsozialarbeit – sollen an einer Stelle sichtbar gebündelt werden. Vorhandene Zugangslücken sollen nicht nur geprüft, sondern auch rasch geschlossen werden. 

Wirkung prüfen: Bestehende Präventions-, Interventions- und Unterstützungsmaßnahmen sollen unter Einbindung der Fachstellen laufend evaluiert und weiterentwickelt werden. 

„Viele betroffene Kinder und Jugendliche wissen schlicht nicht, an wen sie sich wenden können. Wenn wir die Angebote im Land an einer Stelle bündeln und sichtbar machen, senken wir die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen. Das ist niederschwelliger Kinderschutz. Das ist ein wichtiger Schritt, gleichzeitig wird es im Kampf gegen Mobbing noch weitere Schritte brauchen, damit jedes Kind frei und ohne Angst aufwachsen kann", betont NEOS-Jugendsprecherin LAbg. Fabienne Lackner

Lackner hebt zudem die konstruktive Zusammenarbeit hervor: „Wir haben gemeinsam um die beste Formulierung gerungen. Dass die Regierungsparteien und die anderen Oppositionsparteien unserem Antrag in dieser abgeänderten Form nun zustimmen, zeigt: Wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen geht, kann Politik im Interesse der Sache funktionieren. Genau das verstehen wir unter konstruktiver Oppositionsarbeit – Lösungen im Sinne der jungen Generation zu erarbeiten. Gleichzeitig bleibt klar: Jetzt ist die Landesregierung am Zug. Wir werden den weiteren Prozess kritisch begleiten und sehr genau hinschauen, ob die Maßnahmen in der Praxis tatsächlich umgesetzt werden und bei den Betroffenen ankommen.” 

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