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Claudia Gamon: Volksbegehren ist klares Signal für mehr Ehrlichkeit in der Spitalspolitik

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© NEOS

„Das Ergebnis des Volksbegehrens zeigt deutlich: Die Menschen in Vorarlberg wollen die bestmögliche medizinische Versorgung – und sie wollen nachvollziehen können, warum welche Entscheidungen getroffen werden. Dass diese Initiative so viel Unterstützung erfahren hat, ist auch ein klares Zeichen dafür, wie groß die Verunsicherung durch die Abwicklung und Kommunikation der Landesregierung geworden ist.

Viele Menschen hatten den Eindruck, dass in der Spitalsfrage scheibchenweise geschlossen, zusammengelegt und verlegt wird – ohne erkennbaren Gesamtplan und ohne ausreichend Vertrauen zu schaffen. Die Entscheidung zur Verlegung der betroffenen Abteilungen nach Bregenz ist gefallen. Jetzt darf es aber nicht im bisherigen Stil weitergehen. Die Landesregierung muss endlich offen aussprechen, wohin die Reise langfristig geht. Für Vorarlberg braucht es auf Dauer zwei starke, spezialisierte Zentren nach dem Nord-Süd-Prinzip – eines im Rheintal und eines im Oberland, ergänzt durch klar definierte Spezialangebote.

Die Landesregierung muss jetzt mit der Planung beginnen, klare Qualitätsziele festlegen und ehrlich mit der Bevölkerung kommunizieren. Langfristig wird Vorarlberg ohnehin auf zwei Spitalsstandorte zusteuern. Je länger die Landesregierung diese Grundsatzentscheidung hinauszögert, desto teurer und schwieriger wird die Reform.“

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