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JUNOS/NEOS gegen Wallners Forderung nach sofortiger Verlängerung des Zivildienstes

Konstantin Kudra
Konstantin Kudra
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© NEOS

Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Markus Klien fordern, den Zivildienst sofort verpflichtend zu verlängern. Für die Liberalen ist das der falsche Weg und es gelte, was innerhalb der Bundesregierung vereinbart wurde. "Nicht mehr Zwang macht Heer und Zivildienst stark, sondern eine anständige Bezahlung und gute Bedingungen – in beiden Diensten", so JUNOS-Landesvorsitzender Konstantin Kudra. Genau hier hat die Bundesregierung einen großen Schritt in die richtige Richtung gesetzt: mehr Sold, bessere Ausbildung und eine echte Attraktivierung des Wehrdienstes. „Das ist der richtige Weg. Unser Ziel muss sein, die Sicherheit zu stärken und nicht den Zivildienst künstlich unattraktiver zu gestalten", erklärt Landtagsabgeordnete Fabienne Lackner. 

Laut Kudra sei diese übereifrige Bevormundung, die junge Menschen zu einem noch längeren Zwangsdienst verpflichten will, ein Schlag ins Gesicht der Jugend. "Es kann nicht sein, dass die junge Generation dauernd für die jahrzehntelangen Versäumnisse der ÖVP in Land und Bund geradestehen muss."

Hinter Wallners Forderung steckt laut Landtagsabgeordnete Fabienne Lackner ein Muster: "Statt Systeme anständig aufzustellen, sollen einfach alle länger verpflichtend ran. Wer die Sicherheit im Land nachhaltig stärken will, müsse endlich auch den Rettungsfonds reformieren und seine Kostenexplosion in den Griff bekommen. „Wallner sollte seine Hausaufgaben im Land erledigen, statt der Bundesregierung aus Vorarlberg Zurufe zu erteilen. Statt diese Baustellen im eigenen Zuständigkeitsbereich anzugehen, schickt die Landesregierung lieber Worte nach Wien. Die junge Generation ist nicht der Lückenbüßer für verschleppte Reformen. Es gilt, was in der Koalition vereinbart wurde.“

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