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Claudia Gamon: „Pensionsreformen sind keine Panikmache, sondern eine Frage der Generationengerechtigkeit.“

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© NEOS

„Was für die FPÖ der Klimawandel ist, ist für SPÖ und Arbeiterkammer offenbar das Pensionssystem: Die Probleme gibt es nicht, Reformen braucht es nicht – und wer sie anspricht, betreibt angeblich Panikmache. Dabei sind die Fakten eindeutig - und das bestätigen zahlreiche Experten: Wir leben heute rund ein Jahrzehnt länger als vor einigen Jahrzehnten, gehen aber kaum später in Pension. Gleichzeitig verschlingt das Pensionssystem schon heute mehr als jeden vierten Budgeteuro. Wer unter diesen Voraussetzungen jede Diskussion über ein höheres Pensionsantrittsalter tabuisiert, handelt nicht sozial, sondern auf Kosten der nächsten Generation. Und ja: Frauen mit Betreuungspflichten dürfen nicht die Verliererinnen sein. Genau deshalb braucht es Reformen wie ein automatisches Pensionssplitting – aber sicher nicht das Augenverschließen vor der demografischen Realität.“

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