Primärversorgung braucht einen klaren Ausbauplan

© NEOS
Die öffentliche Auseinandersetzung zwischen Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und der Sozialversicherung bringt den Ausbau der Primärversorgung in Vorarlberg nicht voran. Entscheidend ist, dass die angekündigten zusätzlichen Primärversorgungseinheiten tatsächlich umgesetzt werden.
Bis zum Ende der laufenden Periode sollen zehn weitere Primärversorgungseinheiten entstehen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, braucht es einen konkreten Umsetzungsplan mit festgelegten Standorten, ausreichend besetzten Ärztestellen und einem verbindlichen Zeitplan.
Rechnerisch bedeutet das: Noch 2026 müsste eine zusätzliche Primärversorgungseinheit entstehen. In den Jahren 2027, 2028 und 2029 wären jeweils drei weitere notwendig, um das angekündigte Ziel zu erreichen.
Für NEOS-Gesundheitssprecherin Katharina Fuchs steht deshalb die Zusammenarbeit zwischen Land und Sozialversicherung im Vordergrund. Statt gegenseitiger Schuldzuweisungen braucht es eine gemeinsame Umsetzung, damit die Primärversorgung in Vorarlberg spürbar ausgebaut und die medizinische Versorgung für Patientinnen und Patienten verbessert wird.




