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Gamon: WWF-Bodenreport bestätigt: Vorarlberg beim Bodenschutz im schlechten Mittelfeld – Zielpfad muss jetzt kommen

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© NEOS

Der heute veröffentlichte WWF-Bodenreport 2026 zeigt deutlichen Handlungsbedarf: Kein Bundesland schützt seine Böden ausreichend, österreichweit werden immer noch jeden Tag rund 6,5 Hektar Boden verbraucht – also deutlich mehr als das politische Ziel von 2,5 Hektar. Außerdem verfügt bislang kein einziges Bundesland über ein verbindliches, in Zahlen festgelegtes Ziel zur Senkung des Bodenverbrauchs.

NEOS Vorarlberg Klubobfrau und Raumplanungssprecherin Claudia Gamon: „Der WWF-Report bestätigt eindeutig, warum wir so dringend beim Bodenschutz Meter machen müssen. Das Ziel steht im Regierungsprogramm, die Vorschläge liegen auf dem Tisch. Es wäre höchst an der Zeit, dass Minister Totschnig jetzt endlich in die Gänge kommt und einen verbindlichen Plan mit klaren Zuständigkeiten sowie einem konkreten Weg zum 2,5-Hektar-Ziel vorlegt.“

Zudem brauche es auch endlich klare Zuständigkeiten, wiederholt Claudia Gamon eine langjährige NEOS-Forderung: „Bodenschutz funktioniert nur, wenn Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam Verantwortung übernehmen. Der Bund soll mit dem Zielpfad die Richtung vorgeben, die Länder sollen Widmungen verbindlich steuern und die Gemeinden Ortskerne, Leerstände und bereits bebaute Flächen besser nutzen können. Das die Bürgermeister in Vorarlberg in den neusten Überlegungen von Landesrat Tittler wieder mehr Kompetenzen bei Widmungen erhalten, sehe ich als absolut falschen Weg an, der in der Vergangenheit schon nicht funktioniert hat. Die aktuelle Dürre muss doch allen zeigen, wie verhängnisvoll das ewige Zubetonieren ist – und dass wir dringend damit aufhören müssen.“

„Sollte der Landesrat nach seinen medialen Inszenierungen je einen Gesetzestext vorlegen, wäre er gut beraten, diese Punkte noch einmal deutlich zu überdenken.“

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