
Lackner zu ein Jahr Führerscheincausa: „Regierung liefert Textbausteine statt klarer Antworten – Bitschi weicht in Anfrage konsequent aus!“

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NEOS-Klubobfrau Claudia Gamon: „Kein Bundesland hat einen stärkeren Anstieg bei den Firmenpleiten als Vorarlberg. Die Landesregierung kann die Konjunktur nicht drehen – aber sie kann aufhören, unsere Betriebe mit Bürokratie und langsamen Verfahren zusätzlich auszubremsen."
Die Zahl der Firmeninsolvenzen bleibt auf hohem Niveau. Österreichweit mussten in den ersten drei Quartalen 2026 laut aktueller KSV1870-Hochrechnung 5.139 Unternehmen Insolvenz anmelden, 15.700 Arbeitnehmer:innen sind betroffen. Besonders auffällig ist die Entwicklung in Vorarlberg: Kein anderes Bundesland verzeichnet einen höheren Anstieg an Firmeninsolvenzen – noch vor der Steiermark (+13 Prozent). Bereits im ersten Halbjahr lag das Land mit 101 Pleiten und einem Plus von rund 38 Prozent an der Spitze aller Bundesländer. „Hinter jeder Firmenpleite stehen Arbeitsplätze und Existenzen. Vorarlberg hält bei diesem Anstieg seit Monaten einen traurigen Spitzenplatz – das muss der Landesregierung zu denken geben", so Gamon. „Die Konjunktur, hohe Kosten und die Zinslage kann das Land nicht wegregieren. Sehr wohl in der Hand hat es die Frage, wie lange Betriebe auf Genehmigungen warten und wie viel Zeit und Geld sie in Verfahren und Bürokratie verlieren. Wallner kündigt hier seit Jahren nur an und verweist gerne auf den Bund, selbst geliefert hat er bisher außer der Genehmigungsverlängerung für die Schneekanone gar nichts."
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt der Blick auf die Branchen: Handel, Baugewerbe und Gastronomie treiben die Insolvenzstatistik bundesweit an, in Vorarlberg trifft es Handel und Bau besonders hart. Gerade in diesen Bereichen entscheidet die Geschwindigkeit von Genehmigungs- und Behördenverfahren oft über die Liquidität eines Betriebs. „Die Landesregierung muss jetzt dafür sorgen, dass Genehmigungen schneller am Tisch liegen und Entlastung tatsächlich bei den Betrieben ankommt – nicht in Ankündigungen, sondern spürbar im Betriebsalltag. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss jede unnötige Belastung weg", so Gamon abschließend.