NEOS Feldkirch machen Bildung zum Schwerpunkt der Oktobersitzung

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Antrag zur Teilnahme am Pilotversuch „6-jährige Volksschule" und Anfrage zur Schulraumplanung
Zur heutigen Stadtvertretungssitzung setzen NEOS Feldkirch zwei bildungspolitische Schwerpunkte: Mit einem Antrag wollen NEOS Feldkirch erreichen, dass die Stadt interessierte Feldkircher Schulen bei einer möglichen Teilnahme am Pilotversuch zur sechsjährigen Volksschule aktiv unterstützt. Die Beantwortung einer Anfrage zeigt zudem den dringenden Handlungsbedarf bei der vorausschauenden Schulraumplanung auf.
6-jährige Volksschule: Feldkirch soll die Chance nutzen
NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr bringt den Schulversuch „6-jährige Volksschule" auf den Weg. Kinder sollen länger gemeinsam lernen und mehr Zeit bekommen, ihre Stärken zu entwickeln. NEOS Feldkirch wollen diese Chance auch vor Ort nutzen. Mit ihrem Antrag fordern sie die Stadt als Schulerhalterin auf, gemeinsam mit den Schulen und der Bildungsdirektion eine mögliche Teilnahme abzuklären und interessierte Schulstandorte aktiv zu unterstützen. „Feldkirch versteht sich als Bildungsstadt. Deshalb sollten wir offen für neue Wege sein. Wir wollen interessierten Schulen ermöglichen, dieses Modell freiwillig und wissenschaftlich begleitet zu erproben", erklärt NEOS-Stadträtin Fabienne Lackner.
Anfragebeantwortung: Schulraum braucht einen klaren Plan
Die Antwort auf eine NEOS-Anfrage zeigt: Zur künftigen Bedarfsspitze rechnet die Stadt mit rund sechs zusätzlichen Klassen im Mittelschulbereich. Auch am Standort Oberau wird für die Betreuung voraussichtlich mehr Platz benötigt. Welche Räume geschaffen werden und was die Lösungen kosten, ist noch offen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Nutzung von Schulräumen durch Externe, denn neuen Platz zu schaffen ist deutlich teurer, als vorhandenen Raum zu nutzen. „Schulen, Familien und Vereine brauchen Planungssicherheit. Dafür braucht es einen klaren Zeitplan und einen transparenten Überblick über die vorhandenen Räume. Unterricht und Betreuung müssen Vorrang haben, die wichtige Vereinsarbeit soll dabei mitgedacht werden", so NEOS-Stadtvertreterin Karin Amann.



